Ready to laugh? ‘Cause Tiefensee’s got a plan!

6 06 2007

Ostdeutschland entvölkert sich. Ganz von selbst. Nicht langsam und schleichend, sondern mit beeindruckender Geschwindigkeit. Vor allen Dingen junge, gut aussehende ausgebildete Frauen suchen die Ferne. Warum ist das so?

Theorie 1: Sie fliehen vor den Männern. In einigen Gegenden Ostdeutschlands, das ich an dieser Stelle als dasjenige Gebiet definiere, das sich bis 1990 DDR nannte oder nennen musste (liebe NPD-Wähler, ich zähle also Schlesien und Pommern und Ostpreußen und Madagaskar nicht dazu…), man möge mir diese Akkumulation von Nebensätzen verzeihen, in einigen Gegenden Ostdeutschlands also gibt es bis zu 25% mehr Männer als Frauen. Da würd ich aber als Frau auch ganz schnell fliehen. Wir wissen ja, wie Männer sind, nech? Zwar sehr männlich, aber eben auch sehr männlich.

Das war philosophisch, also meckern Sie nicht.

Theorie 2: Sie fliehen vor den NPD-Wählern. Eine durchaus wahrscheinliche Annahme. Auch das kann ich nachvollziehen…

Theorie 3: Sie sind der irrigen Meinung, dass es in Westdeutschland, das wir analog zu Ostdeutschland definieren, dabei jedoch den Begriff DDR durch BRD und die Aufzählung der nunmehr polnischen, russischen und madegassischen Gebiete durch die Begriffe Luxemburg, Elsass-Lothringen und Österreich ersetzen, ich bitte nochmals um Entschuldigung für die Anhäufung von Nebensätzen, dass es also in Westdeutschland, und jetzt halten Sie sich fest, mehr Arbeit gäbe. Das, lieber Leser, ist falsch. Aber, und nun geht’s los: Richtig ist, dass es in Westdeutschland mehr Geld für die Arbeit gibt. Sogar per Gesetzem. Also auch ein nachvollziehbarer Beweggrund. Den Rest des Beitrags lesen »