Der Unwort Videocast - diesmal mit einer hochpolitischen Message zum Thema Burma und der offiziellen Begrüßung des wunderschönen Herbstes. Holladrihöö.
Der Unwort Videocast - diesmal mit einer hochpolitischen Message zum Thema Burma und der offiziellen Begrüßung des wunderschönen Herbstes. Holladrihöö.
Die Russen sind ja, was die facial expression angeht, berüchtigt dafür, dass sie recht selten lächeln.
Gelegentlich werden Russen und andere Osteuropäer allerdings zum Strahlen gezwungen: Einst in Tschernobyl zum Beispiel. Oder auch durch jene nukleare Katastrophe, die heute ihren 50. Geburtstags feiert - wenn auch von der Öffentlichkeit eher unbeachtet.
Das liegt daran, dass die Sowjetunion den Unfall jahrzehntelang erfolgreich vor der Welt verbergen konnte - obwohl damals möglicherweise mehr Radioaktivität ausgetreten ist als in Tschernobyl. Den Rest des Beitrags lesen »
Mit dem Wachsen der Beitragszahl auf diesem Blog wächst auch die Zahl der verschiedenen Suchbegriffe. Die Zeugen Jehovas treten glücklicherweise zunehmend in den Hintergrund. Trotzdem, ungeschlagen auf Platz 1 aller Suchbegriffe:
Christus N’Abend, Kruse meine Name. Angenehm.
lange schwänze Ich habe doch extra geschrieben, dass ich hier nichts Privates enthüllen werde, und sei es noch so verlockend…
einsamer mensch Das ist der, der eben nach den Schwänzen gesucht hat, da oben…
Unwort des Tages Na endlich mal jemand, der zielstrebig sucht und auch findet. Hier.
definition knuffig knuffig = kleiner Schwanz. Den Rest des Beitrags lesen »
Die nächste Folge des unglaublichen Unwort Videocast. Diesmal mit Rock ‘n’ Roll und sphärisch-stylischer griechischer Einlage.
Auf dass wir alle unseren inneren Frieden finden. Ommm.
… und zieht ihnen das Geld mit Wucht aus der Tasche: Endlich wird das Bahnfahren wieder teurer. Mir war schon ganz langweilig - schließlich gab es seit einem dreiviertel Jahr keine Erhöhung der Fahrpreise mehr.
Um durchschnittlich 2,9 Prozent sollen die Preise im Nah- und Fernverkehr nun steigen, heißt es heute. Auch Bahncards und Sitzplatzreservierungen sollen teurer werden.
Eigentlich lohnt es sich nicht wirklich, sich darüber aufzuregen, denn dann würde man seine Gesundheit ernsthaft gefährden - schließlich hat die Bahn in den letzten Jahren JEDES Jahr die Preise erhöht.
Natürlich seien die Energie- und Personalkosten wieder gestiegen. Das mag ja auch sein. Nur sollten die Bahnpreismacher, wer immer sie auch sein mögen, sich einmal vor Augen halten, wie teuer Bahnfahren jetzt schon ist. Und es ist, im Vergleich mit dem europäischen Ausland, exorbitant teuer. Da hilft auch ein Labyrinth von Spartarifen nichts, das erwiesenermaßen nicht mal Bahnangestellte jemals verstanden haben.
Seien wir realistisch: Die Bahn kommt zwar meistens pünktlich, gelegentlich aber auch mal überhaupt nicht. Das Personal ist in der Regel gleichgültig bis unfreundlich, die Züge laut, stinkig, schmutzig und heruntergekommen. Und trotzdem ist Bahnfahren unglaublich teuer und in den meisten Fällen im direkten Vergleich zum Auto oder gar dem Flugzeug nicht im geringsten konkurrenzfähig.
Ich stand neulich vor der Entscheidung, wie ich nach Stuttgart reise. Ich habe mich über die Bahntarife informiert und bin fast vom Stuhl gefallen: Eine achteinhalbstündige Bahnfahrt nach Stuttgart hätte mich 119 Euro gekostet. One way.
Mein einstündiger Flug, den ich dann gebucht habe, kostet 100 Euro. Hin und zurück.
Noch Fragen, Herr Mehdorn?
Und jetzt kommen Sie mir nicht mit der Umwelt. Ich würde ja auch liebend gern Bahn fahren und meinetwegen auch die paar Stunden zusätzliche Reisezeit in Kauf nehmen, aber for heaven’s sake nicht dann, wenn ich dafür auch noch doppelt so viel bezahlen muss. Und das vor der diesjährigen Preiserhöhung. Tut mir ja leid für die Umwelt, aber ich bin kein Krösus.
Alle reden sie davon, den Verkehr auf die Schiene verlagern zu wollen. Und gleichzeitig geht es um die Privatisierung der Bahn, was das Streben nach geilen Bilanzen und damit Preiserhöhungen zur Folge hat. Das ist genauso schwachsinnig wie Studiengebühren einzuführen, um damit mehr Menschen zum Studieren bewegen zu wollen.
Logik scheint nicht die Stärke der Entscheider in dieser Bundesrepublik zu sein. Schade eigentlich.
Unwort des Tages: Die Bahn.
Reinhard ist ganz schön wütend. Und zwar auf den Islam. Den findet er nämlich aus irgendeinem Grunde ganz schön doof. Und gefährlich noch dazu. Deswegen hat Reinhard etwa 21% des Internets mit antiislamischen Inhalten zugekleistert.
Zunächst: koranalyse.de Hier “analysiert” Reinhard, der irgendwoher einen Doktortitel hat, den Koran. Will sagen: Er zerfitzelt den Koran in kleinste Stückchen, sucht sich für ihn angenehme Dinge heraus und beweist somit heroisch, aber leider in keinster Weise wissenschaftlich, dass der Koran gar fürchterlich gewalttätig sei und alle Muslime zum bewaffneten Kampf gegen Reinhard und seine Glaubensbrüder aufrufe.
Stilblüten: “Allah hat den Muslimen Abscheu gegen jeden anderen Glauben in ihre Herzen geflößt.“
“Gott billigt den Sex mit Kindern - das geht aus dem Koran eindeutig hervor.” usw. Den Rest des Beitrags lesen »
Geiz macht geil. Geil auf Krawall.
Letzte Woche Mittwoch um 0.00 Uhr hat am Berliner Alexanderplatz Deutschlands größter Media Markt aufgemacht - mit wahnwitzigen Angeboten, die eine Menge potentieller Neukundunden zur Eröffnung locken sollten. So hat man sich das wohl gedacht in der Chefetage.
Dass 5000 Leute kommen, damit hat man wohl nicht gerechnet. Und dass man aus Angst um die Türen früher aufmachen muss. Und dass das nichts bringt, weil die Türen trotzdem kaputt gehen. Dass es 15 Verletzte geben wird. Dass die Polizei mit einer Hundertschaft anrücken muss und trotzdem nicht Herr der Lage wird. Und dass die Eröffnung nach einer Stunde wieder abgebrochen wird. Wegen, sagen wir, erhöhter Nachfrage.
Da fangen doch tatsächlich normale Menschen das Prügeln an, weil sie schneller am Grabbeltisch sein wollen. Unglaublich. Aber ich sag’s ja. Geiz macht geil.
Media Markt freut sich und schaltet später Anzeigen in Berliner Lokalzeitungen: “Danke Berlin! Für die unvergesslichste Neueröffnung aller Zeiten!”.
Ach so, ehe ich es vergesse: Die Autonomen waren natürlich auch da: “Gegen die Konsumwut!”
Unwort des Tages: Saubillig.
Da isses wieder, das Unwort. Diesmal hochpolitisch und brisant, dafür aber mit einem grässlich schlechten Ton, wofür ich mich hiermit entschuldige. Es kann nur besser werden.
Sendung 2: Der Terror, die Studiengebühren und das Klopapier.
Das Unwort zieht in meinem komplett langweiligen Leben immer weitere Kreise. Es weitet sich schon nahezu zu einem Kahlschlag aus, könnte man sagen.
Heute habe ich nach einigen Anlaufschwierigkeiten und einer verhältnismäßig langen Vorlaufzeit eine neue Rubrik geboren: Den Unwort Videocast. Klingt bombastisch, ist aber doch eigentlich nur das, was Sie hier sehen in abgefilmter Form: Schlechte Witze, nicht vorhandene Pointen und mäßig Recherchiertes eloquent pseudo-intelligent aufgearbeitet. Nur dann eben auch visuell. “Medienterror” hat mein Mathelehrer das immer genannt - nur bei ihm bezog sich das immer auf den übermäßigen Einsatz von Overhead-Folien im Unterricht.
In Zukunft gibt es also von Zeit zu Zeit mal eine Unwort Videocast-Folge, die ich an dieser Stelle, auf der Extraseite “Unwort Videocast” und logischerweise bei Youtube veröffentlichen werde. Falls das jemanden interessiert.
Die erste Folge des Unwort Videocasts ist eine nicht ganz perfekte Sendung: Der Ton ist ein wenig übersteuert und Mono noch dazu, und auch das Licht ist ein wenig, nun ja, shitty. Aber aller Anfang ist schwer. Ich kaufe mir vielleicht noch ein paar bessere Techniker ein, denke ich…
Nun also: Unwort Videocast, Folge 1: Das Logo, das Blatt, die Welt und das Klopapier.
Unlängst kommentiert