Die Parameterentität muss definiert werden!!! Schnell!!!!

31 10 2007

Mich deucht, mein Computer spricht im Fieber.

Die Parameterentitär muss definiert werden. Weiße Bescheid?

Man beachte die abenteuerliche linguistische Verwurstelung: Ein Hauptsatz, ein konjunktionaler Nebensatz mit “weil”, der aber durch einen Doppelpunkt kastriert wird. Das ist schon fast Kunst.
Die Parameterentität muss also definiert werden. Das scheint wirklich außergewöhnlich wichtig zu sein…  Ich wusste bisher gar nicht, dass mein Computer mit einer Parameterentität ausgestattet ist! Ist ja der Wahnsinn…

Das hat nicht jeder!!

Jetzt muss ich sie nur noch definieren… irgendwie…





Über die Logik der seelenlosen Binärmaschinen

30 10 2007

Ich bilde mir ein, ein wenig von Computern und diesem ganzen seelenlosen Kram zu verstehen. Aber manchmal plagen mich wirkliche Selbstzweifel.

Ich habe gestern voller Elan eine neue Folge vom Unwort Videocast aufgenommen, die ich auch online gestellt habe. Da stand sie dann.

Peinlicherweise musste ich vom Stammleser Konna E. darauf hingewiesen werden, dass Bild und Ton überhaupt nicht übereinstimmten - womit bewiesen wäre, dass ich mir die Sendungen nach der Aufzeichnung nicht nochmal ansehe (weil ich sie sonst wahrscheinlich gar nicht online stellen würde). Das muss ich vielleicht doch mal ändern.

Jedenfalls habe ich dann versucht, Bild und Ton manuell zu synchronisieren (Gesundheit!). Das hat, o Wunder, nicht geklappt, weil die Differenz zwischen Bild und Ton mit zunehmender Zeit immer größer wird. Ich konnte also keinen gemeinsamen Nenner finden, der sowohl für den Anfang des Videos als auch für das Ende stimmte.

Da hab ich mir gedacht, nagut, Kruse, nimmste den Schmarrn eben noch mal auf. Habe mich fröhlich vor meine Kamera geschnallt und nach einem halbstündigen Tontest versucht, eine synchrone Version des Videocast aufzunehmen. Fertig aufgenommen, angeschaut - asynchron.

Da war ich frustriert, können Sie das verstehen? Den Rest des Beitrags lesen »





Bock auf ‘nen Stock?

30 10 2007

Ein Stöckchen, ein Stöckchen! Das kam diesmal von Roman Möller (habe es erst heute entdeckt, ähem). Für diejenigen unter Ihnen, die nicht wissen, was das ist (aus welchen Gründen auch immer): Stöckchen sind Fragebögen, die sich Blogger untereinander zuwerfen. Mal kreativ, mal weniger kreativ. Ich habe mich entschieden, nur kreative Stöckchen zu beantworten…

Inkonsequent, wie ich nun mal bin, bearbeite ich dieses Stöckchen dennoch, weil mir gerade nicht Besseres einfällt. Immerhin…

1.) Was bedeutet Dir dieses Blog?

Hm. Gute Frage. Am Anfang sehr viel - da war ich sehr motiviert… ja, ich war jung… und unerfahren… unwissend… unglaublich ungeschickt… unerschrocken… Inzwischen hat sich diese anfängliche Euphorie ein wenig gelegt. Trotzdem erquicke ich mich immer noch an den zahlreichen Möglichkeiten dieses Blogs. Ich kann so viel Schmarrn schreiben, wie ich will und es finden sich immer Menschen, die das auch noch freiwillig lesen. Ich kann sogar in eine Kamera monologisieren und es gibt Leute, die sich das anschauen…

2.) Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!

Ich mag besonders die Kommentare zum Beitrag über die Zeugen Jehovas. Das war mal wirklich unterhaltsam!

3.) Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?

Meistens Lust, selten Bedürfnis, manchmal Last. Unnötigerweise eigentlich, denn es zwingt mich ja keiner, hier zu schreiben. Aber manchmal denke ich eben, ich müsste…

4.) Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?

Ich weiß nicht, wie viele Blogs es gibt. Aber da es mehr als 21 sind, ist dieses Blog definitiv eins unter vielen.

5.) Welche Ziele hat Dein Blog?

Keine. Das macht es für mich so angenehm, damit zu arbeiten.

6.) Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?

Da fallen mir nur rechtliche Probleme ein, die ich aber immer zu vermeiden suche… soweit wie möglich, natürlich.

7.) Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?

Da gibt es gar nicht so viele, die wirklich von meinem Blog wissen. Habe schon viel Lob geerntet, vertreten ist aber auch Desinteresse… wie RL-Leute halt so sind! Voll uncool, man. Die denken immer, im RL würde das Leben ablaufen! Dabei stimmt das gar nicht!

8.) Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?

Wohl eher nicht. Dafür hab ich einen zu hohen Anspruch an mich selbst, denke ich. Ich schreibe ungern Beiträge, die mich nicht zufriedenstellen. Und das sind meistens die, für die ich nicht lange brauche…

9.) Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?

Gut: Möglichkeit zum kreativen Output. Und, ganz wichtig: Zur Selbstdarstellung.

Schlecht: Zeitaufwand. Und: Hausgemachter Druck. “Jetzt müsstest du aber mal wieder was schreiben…”

10.) Verlinke mindestens drei andere Blogger, die Du als Stammleser bezeichnen würdest!

Nicht sonderlich schwierig: Da gibt es den bärtigen Klingonen Konna, Roman, den Online-Möller und Jenni, die Chaos-Bloggerin. Und natürlich noch ein paar mehr, nech?

Das Stöckchen nehme sich, wer will.





Tödliche Scheißerei ängstigt Welt-Redaktion

23 10 2007

Klopapier

Wenn man die Vorschrift hat, ein Bild zu jedem Beitrag einzustellen, selbst dann, wenn man aus Pietätsgründen kein Bild einstellen kann, das direkt mit der Schlagzeile zusammenhängt, hat man ein Problem. Eine mögliche Lösung haben die Kollegen von welt.de parat: Sie schlagen vom tödlichen Durchfall einen kleinen Bogen hin zum gut gemeinten Rat: Die Bildunterschrift lautet: “Eine Bevorratung mit Toilettenpapier ist immer sinnvoll.”

Da lohnt sich das fast schon das Abo der WELT, oder? Wer solche Weisheiten absondert, kann nur eine gute Zeitung machen.

Unwort des Tages: Scheißerei.





Rowlings mutiges Outing

22 10 2007

Nun wissen wir etwas, was viele von uns gar nicht wissen wollen: Albus Dumbledore, Harry Potters liebster Lieblingslehrer, der seiner blutrünstigen Autorin zum Opfer fiel (also ersterer), war schwul. Das verkündete Frau Rowling während einer Lesung in den USA. Als sie den Satz gesagt hatte, wurde es ihm Saal schlagartig still. Und dann gab es stürmischen Beifall.

Da hat sie Glück gehabt, schließlich kann man in den USA und auch überall sonst für solcherlei unchristliches Verhalten gehetzt, geschlagen oder gesteinigt werden (letzteres eher im Iran, wo das Problem der Christlichkeit zwar nachrangiger Natur ist, man sich aber gerne auf den Koran, oder nein, die Scharia beruft).

Kritik kam prompt und kommt sicherlich noch ziemlich lange. Unnötig sei das, sagen einige. Fundis aus der rechten Ecke sehen sich in ihren schlimmsten Vermutungen bestätigt, wie schlecht doch die Harry-Potter-Bücher für die Jugend seien. So viel Zauberei. Und gar keine Religion. Und nun auch noch “Homo-Propaganda”, wie kreuz.net es ausdrücken würde… Das ist zuviel. Harry müsste verboten werden. An einigen Schulen ist es das auch schon.

Mutig ist sie, die Frau Rowling. Und tut mit dieser Geste, denn das ist es, einen großen Schritt in Richtung Aufklärung. Die ist ja auch noch gelegentlich notwendig, was die Homosexualität angeht. Nicht nur in den USA, übrigens. Deswegen ist es besonders spannend, die Reaktionen der Presse und der Menschen auch hierzulande zu sehen. Mal sehen, wie sich das so entwickelt.

Mein persönliches Fazit jedenfalls: Gut gemacht, Frau Rowling. Sehr pädagogisch. Wen wundert’s, schließlich ist sie mal Lehrerin gewesen.

Unwort des Tages: Homo-Propaganda.





Ohh Gedanke, verweile doch! (frei nach … ähh… wie hieß er noch…)

19 10 2007

Ich glaube, ich bin wirklich ernsthaft krank. Zumindest ein wenig. Ich laufe ja sowieso schon ein wenig derangiert durchs Leben, wie Sie den Videos entnehmen können. Also derangiert im geistigen Sinne, meine ich. Und dann kommt auch noch diese grauslige Vergesslichkeit dazu…

Auch, wenn Sie es vielleicht nicht glauben, aber ich bin ständig auf der Suche nach Themen für den Unwort-Blog. Wohin ich auch gehe, immer, wenn etwas passiert, das ich gut ausschlachten könnte, dann denke ich: “Mensch, da musste mal drüber bloggen.” Und das kommt ziemlich häufig vor!

Und dann nehme ich mir fest vor, mir die Idee zu merken und habe sie in nahezu demselben Augenblick schon wieder vergessen. Ich erinnere mich dann später, wenn ich zu Hause bin, zwar noch daran, dass ich über etwas bloggen wollte, aber nicht mehr an das Thema selbst. Das ist dann einfach verschwunden. Irgendwo in meinen Hirnwindungen.

Wenn es aber nur das wäre! Ich erinnere mich auch jetzt daran, dass mir gestern beim Fernsehen irgendwas eingefallen war. Aber glauben Sie, ich weiß noch, was?! Es ist zum Kinderkriegen…

Ich meine, es mangelt ja nicht wirklich an Themen. Das Sommerloch ist schließlich schon überwunden. Es gibt so viele Themen, über die man als Lästerer schreiben müsste, eigentlich. Bahnstreik, zum Beispiel. Beck in der Krise. Madonna auf Abwegen. Britney ohne Kinder.

Aber das ist mir irgendwie zu langweilig. Zu ordinär. Zu gewöhnlich. Das macht ja jeder.

Ich kämpfe also lieber noch mal ein wenig mit meinem Gedächtnis oder dem, was davon übrig ist.

Ich könnte ja mal so einen Gedächtnis-Aufbau-Kurs machen. Zusammen mit irgendwelchen Alkoholikern…

Den kreativen letzten Satz hatte ich schon geschrieben, zumindest in meinem Hirn, aber er ist mir wieder entfallen.

Unwort des Tages: Schmalz.





Suchbegriffe. Der Tragödie sechster Teil.

15 10 2007

In Ermangelung weiterer Themen gibbet hier mal wieder eine Sammlung der erwähnenswertesten Suchbegriffe der letzten Zeit. Immer wieder unglaublich.

suddeutsche Zeitung 2/10/2007 Kleiner Tipp: sueddeutsche.de

Haben die Eichhörnchen ihren Namen von … Eichen, die gehörnt wurden, genau. Zoologie für Anfänger.

sex mit dem teufel Ein kreativer Fetisch, herzlichen Glückwunsch. Sie werden nur leider kaum Pornografie in diesem Bereich finden. Eine Marktlücke quasi…

kleiner Schwanz  Kompensieren Sie dies mit einem BMW. Funktioniert gut.

Hansi Hinterseer  … steht in keiner Verbindung zu obigem Suchbegriff.

wie groß ist hansi hinterseer  Kleiner, als er im Fernsehen immer aussieht.

lange schwenze  Trauriges Schicksal… Wegen Legasthenie keine Befriedigung zu finden…

bilder 2007 Kamele  Die Araber haben unsere Zahlen erfunden, wir wissen es. Sie weisen uns auch immer wieder daraufhin… 1001 Nacht, 40 Räuber, 2007 Kamele, 9/11/2001…

define knuffig I can’t. Maybe “cute”? Well this site ain’t no good for you, it’s DEFINITELY the wrong language…

hinterseer jesus  Nun gehen Sie aber zu weit!!!

lange lederhandschuhe sex  Endlich mal ein massentauglicher Fetisch.

deutsche post blauer abholschein … ein eher ungewöhnlicher Fetisch.

katholisch Denn dazu seid ihr berufen, … die Welt zu missionieren. Ob sie will oder nicht.

Zeugen mit Lust … gibt es keine, wenn man ihnen glauben will. Aber die Lust zum Missionieren ist dafür um so ausgeprägter.

definition vom namen carolin  Kann man Namen definieren? Ich habe sonst noch ein Bild von Carolin –> hier. Der graue Fleck. Das isse.

Jesus geht übers Wasser  Und der Sage nach geht er nicht unter. Glauben Sie’s? Aber wie zum Geier kommen Sie mit diesem Suchbegriff hierher??





Unwort Videocast #7: KUNST!!!!!

15 10 2007

Sendung 7: Im Zeichen der Kunst. Hochphilosophisch. Erschütternd. Inspirierend.





Unwort Videocast #6

12 10 2007

Sendung 6: Bratapfel, Eva Herman und Bahnstreik





Gruselige Gespielinnen geben grundlos Gratis-Gurke gen Genuss-Genossenschaft

7 10 2007

Kennen Sie “die Medienfrauen”? Ich auch nicht. Und Wikipedia auch nicht. Komisch eigentlich, denn die Medienfrauen sind wirklich wichtig für uns, unsere Gesellschaft und vor allen Dingen für die Heilige Inquisition Emanzipation.

Die Medienfrauen sind eine Ansammlung von Frauen, die bei der ARD, den an selbiger klebenden Rundfunkanstalten und beim ZDF arbeiten. Die treffen sich einmal im Jahr, feiern ein paar Tage lang, machen Stadtrundfahrten, essen eine Menge, besuchen einige Workshops, tauschen Weisheiten aus (Programm des diesjährigen Treffens) und vergeben zu guter Letzt die sogenannte “Saure Gurke”, einen Negativpreis, mit dem sie besonders frauenfeindliche Beiträge im öffentlich-rechtlichen Fernsehen honorieren. Dieses Jahr traf es die Köche Lafer und Lichter, die beim ZDF aus irgendwelchen Gründen eine eigene Sendung haben. Die haben doch tatsächlich in einer Sendung ihre weiblichen Gäste als, ich zitiere (ab 18), “Täubchen an seiner Seite” und “nougatgefüllte Marzipanpralinen auf zwei Beinen” angekündigt! Wie ungeheuerlich! Dass ich da gar nichts von mitbekommen habe, zeigt ja nur, wie chauvinistisch und diskriminierend ich bin und dass ich mir ja gar keine Gedanken mache um die ach so notwendige Emanzipation allen Weiblichen in unsere männerdominierte Gesellschaft. Den Rest des Beitrags lesen »