Brotsuppe kochen mit Riccarda

28 04 2008

Da ging ich nun heute morgen um zwölf mal wieder frisch ausgeschlafen und halbnackt auf den Balkon, um mir die erste Brise frische Luft durch die Nasennebenhöhlen pusten zu lassen. Immerhin haben wir ja dieser Tage gefühlte 25 Grad,. Und wenn man schon zum Spazierengehen zu faul ist, kann man ja wenigstens vor dem Frühstück zwei Minuten auf dem Balkon verbringen.

Ich ging also beschwingt auf den Balkon und schaute mich um. Sah die Sonne, was mich freute und erstaunte zugleich; sah rollende Rentner, was mich peripher tangierte; sah tumbe Tauben, was mich nur deshalb nicht aufregte, weil ich dazu zu müde war. Das obligatorische Killer-Einhörnchen hatte wohl Urlaub, jedenfalls habe ich es seit Wochen nicht gesehen. Oder es ist umgezogen.
Falls ja, hat es relativ schnell einen Nachmieter gefunden. Ich wurde nämlich erfreut durch die unerwartete Anwesenheit eines recht fettleibigen Nagetiers. Ein graues Nagetier mit erstaunlich langem Schwanz. Kurz: Riccarda, die Ratte. Riccarda schaute mich mindestens genau so blöde an wie ich sie. Ich habe sie anscheinend beim Mittagessen kochen gestört, denn auf dem Rasen liegen einige Brotreste, die von Intelligenz vergewaltigte Nachbarn da wohl hingeworfen haben müssen. Für die Tauben vielleicht?! Wie auch immer: Selten bescheuerte Idee. Den Rest des Beitrags lesen »