Ein Stöckchen, ein Stöckchen! Das kam diesmal von Roman Möller (habe es erst heute entdeckt, ähem). Für diejenigen unter Ihnen, die nicht wissen, was das ist (aus welchen Gründen auch immer): Stöckchen sind Fragebögen, die sich Blogger untereinander zuwerfen. Mal kreativ, mal weniger kreativ. Ich habe mich entschieden, nur kreative Stöckchen zu beantworten…
Inkonsequent, wie ich nun mal bin, bearbeite ich dieses Stöckchen dennoch, weil mir gerade nicht Besseres einfällt. Immerhin…
1.) Was bedeutet Dir dieses Blog?
Hm. Gute Frage. Am Anfang sehr viel - da war ich sehr motiviert… ja, ich war jung… und unerfahren… unwissend… unglaublich ungeschickt… unerschrocken… Inzwischen hat sich diese anfängliche Euphorie ein wenig gelegt. Trotzdem erquicke ich mich immer noch an den zahlreichen Möglichkeiten dieses Blogs. Ich kann so viel Schmarrn schreiben, wie ich will und es finden sich immer Menschen, die das auch noch freiwillig lesen. Ich kann sogar in eine Kamera monologisieren und es gibt Leute, die sich das anschauen…
2.) Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
Ich mag besonders die Kommentare zum Beitrag über die Zeugen Jehovas. Das war mal wirklich unterhaltsam!
3.) Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Meistens Lust, selten Bedürfnis, manchmal Last. Unnötigerweise eigentlich, denn es zwingt mich ja keiner, hier zu schreiben. Aber manchmal denke ich eben, ich müsste…
4.) Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?
Ich weiß nicht, wie viele Blogs es gibt. Aber da es mehr als 21 sind, ist dieses Blog definitiv eins unter vielen.
5.) Welche Ziele hat Dein Blog?
Keine. Das macht es für mich so angenehm, damit zu arbeiten.
6.) Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Da fallen mir nur rechtliche Probleme ein, die ich aber immer zu vermeiden suche… soweit wie möglich, natürlich.
7.) Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?
Da gibt es gar nicht so viele, die wirklich von meinem Blog wissen. Habe schon viel Lob geerntet, vertreten ist aber auch Desinteresse… wie RL-Leute halt so sind! Voll uncool, man. Die denken immer, im RL würde das Leben ablaufen! Dabei stimmt das gar nicht!
8.) Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
Wohl eher nicht. Dafür hab ich einen zu hohen Anspruch an mich selbst, denke ich. Ich schreibe ungern Beiträge, die mich nicht zufriedenstellen. Und das sind meistens die, für die ich nicht lange brauche…
9.) Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Gut: Möglichkeit zum kreativen Output. Und, ganz wichtig: Zur Selbstdarstellung.
Schlecht: Zeitaufwand. Und: Hausgemachter Druck. “Jetzt müsstest du aber mal wieder was schreiben…”
10.) Verlinke mindestens drei andere Blogger, die Du als Stammleser bezeichnen würdest!
Nicht sonderlich schwierig: Da gibt es den bärtigen Klingonen Konna, Roman, den Online-Möller und Jenni, die Chaos-Bloggerin. Und natürlich noch ein paar mehr, nech?
Das Stöckchen nehme sich, wer will.
Unlängst kommentiert