Suchbegriffe. Der Tragödie zehnter Teil.

26 05 2008

Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher auf diesem Blog. Auch über Sie!

Gelegentlich wundere ich mich allerdings dezent über die Suchbegriffe, mit denen Sie hierherfinden…

kuh frauen Eine Verbindung zwischen diesen beiden Wörtern lässt sich nicht leugnen, in der Tat…

was wollen die jehovas zeugen Ja, was wollen die bloß zeugen, die Jehovas?

scherz bilder mit fliegende tauben Wie muss man sich die denn vorstellen?

tauben auf dem balkon was tun? Ein Hilferuf, eingegeben bei Google. Wir können nur erahnen, was Sekunden später geschah… Hitchcock lässt grüßen!

ich will eine zeitung machen Wenn Sie schon mit Google anfangen: Lassen Sie’s.

kamel baby Gib mir einen Paarhufer, baby…

auto betrieben mit kuhfurzen Eingabe eines einsamen Fundis.

wie hört sich ein orgasmus an Schön, dass dieses Blog auch die jugendliche Zielgruppe anspricht. Tu Folgendes: Renne mit dem Kopf gegen die Wand. Das Gefühl, das du spürst, ist dem eines Orgasmus’ ähnlich; der Schrei, den du von dir gibst, klingt auch so.

jugend von heute so schlimm sind wir nic Typisch Jugend - gibt das bei Google ein… Wir hätten früher eine Demo veranstaltet! Oder zwei! Ach, was sag’ ich, hundert!

schoßhund wo mit m anfängt Der Schwabe, wo bei Google suchen tut

mond auf hand Hand auf Stirn

mein freund hat die penisgröße Den interessantesten Teil hat die Suchmaschine wohl zensiert. Ich setze fort: … einer Streicholzschachtel.





Der Mai ist gekommen, die Bäume fallen um - Stöckchenlese

11 05 2008

Dies ist ja ein Blog, wie Sie vielleicht wissen. Blogautoren untereinander haben die ungewöhnliche Angewohnheit, sich gegenseitig massive Hölzer an den Kopf zu werfen - sogenannte “Stöckchen”. “Stöckchen” ist natürlich nur eine sinnentleerte Metapher für einen Fragebogen, den der Autor dann auf seinem Blog veröffentlichen kann. Ich drücke mich um solche Dinge immer sehr gerne herum…

Heute hat es mich aber erwischt und ich bekam von Pas dieses Stöckchen. Ich hoffe, es bringt Ihnen allen einen erheblichen Erkenntnisgewinn.

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest

Zunächst einmal war ich im Kindergarten auf einem Fest für die Dauer von etwa zehn Minuten für den Lolliautomaten zuständig. Man musste da in eine überdimensionale Kiste klettern und so tun, als ob man der Automat wäre, der nur dann Lollis herausgibt, wenn das draußen stehende, nach Lollis geifernde Kind den richtigen Hebel betätigt. Die Ära meiner Herrschaft in diesem Automaten zeichnete sich dadurch aus, dass der Automat über das Prozedere weniger Bescheid wusste als die Kunden. Ich wurde also nach bemerkenswert kurzer Zeit gechasst.

Ich finde auch durchaus, dass man mich während der 13 Jahre, die ich in der Schule verbracht habe, als Berufstätigen bezeichnen konnte. Meine Aufgaben waren zum Einen die Absorption von möglichst viel Wissen (quasi als großes Endziel), zum Anderen aber auch das Ausbilden einer zufriedenstellenden Persönlichkeit und ebenso das Ausbilden eines gewissen Fetischismus’ zur Verwendung von Nomina in Sätzen wie diesen; außerdem war ich jahrelang in der Betreuung älterer, verwirrter Lehrkräfte tätig. Ich wurde als Belohnung mit den verantwortungsvollen Aufgaben des Klassensprechers, Klassenbuchführers und auch des stellvertretenden Kurssprechers betraut. Den Rest des Beitrags lesen »





Das Unwort-Jahrbuch 2007

24 12 2007

Auch, wenn das Unwort noch kein ganzes Jahr alt ist, habe ich mich dazu entschlossen, zum Ende des Jahres ein Jahrbuch herauszugeben. Darin habe ich alle Artikel aus diesem Blog gesammelt und leicht redigiert. Einige Texte müssen wegen des Wechsels des Mediums logischerweise herausfallen, doch sind alle wirklich lesenswerten Artikel im Jahrbuch enthalten. Außerdem war ich so motiviert, ein Vorwort zu schreiben, das selbst denjenigen Lesern verständlich sein sollte, die nicht wissen, was ein Blog überhaupt ist.

Das klingt zunächst paradox, hat aber wieder Sinn, wenn man bedenkt, dass das Jahrbuch als Buch gedacht ist und nicht als bloßer Abklatsch dieses Blogs.

Für die eingefleischten Unwort-Fans unter Ihnen beziehungsweise diejenigen, die ihren neuen Drucker einweihen wollen und dafür einfach was zum Drucken brauchen oder auch diejenigen, die einfach gern sinnlos herunterladen, gibt es das Unwort-Jahrbuch quasi als Weihnachtsgeschenk zum Download, und zwar vom

24.12. 18 Uhr bis zum 26.12. 23.59 Uhr

Zum Download (PDF-Format, 71 Seiten) folgen Sie bitte diesem Link [entfernt, da Weihnachten ja schon wieder vorbei ist].

Was auch immer Sie damit tun, ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.





Videocast #12: Holladrihöö!

23 12 2007

Sendung 12: Das Unwort verbreitet gar festliche Weihnachtsstimmung! Holleridudeldöö und Juppheidi.





Die Waschmaschine ist tot, es lebe die Waschmaschine

11 12 2007

Meine Waschmaschine ist tot. Sie hat aus irgendeinem Grunde im Laufe des gestrigen Tages beschlossen, zum Weißen Riesen in den Waschmaschinenhimmel aufzusteigen. Oder zu Meister Proper in die Hölle hinunter.

Denn es begab sich vorgestern, dass ich in einem Anfall geistiger Umnachtung eine Maschine Wäsche anmachen wollte (das geschieht nicht sonderlich häufig). Also habe ich mich in mein Badezimmer geschwungen, die Maschine mit einem ordentlichen Arm voll miefiger Wäsche gefüllt, giftgrünen Alienkot in eines der zahlreichen zur Verfügung stehenden Fächer eingefüllt, aus der umfangreichen Liste ein (hoffentlich) passendes Programm ausgesucht und den Zulaufschlauch vorschriftsmäßig an meine Dusche (!) angeschlossen. Den Ablaufschlauch schwang ich mit Lust in die Toilette. Also nicht meinen (da ist nicht genug Platz für uns zwei…), sondern den der Waschmaschine. Den Rest des Beitrags lesen »





Gold im Diskurswerfen!

9 12 2007

diskurs.jpg

Da guckt sie aber baganüftig, die Frau Arnold (Wortschöpfung meiner kleinen Schwester).

gesehen via zwiebelfisch bei Spiegel Online. (Tagesschau vom 29.8.2007)





Unwort Videocast #8

3 11 2007

Sendung 8: Technische Schwierigkeiten, Popstars und Bruce Darnell





Bock auf ‘nen Stock?

30 10 2007

Ein Stöckchen, ein Stöckchen! Das kam diesmal von Roman Möller (habe es erst heute entdeckt, ähem). Für diejenigen unter Ihnen, die nicht wissen, was das ist (aus welchen Gründen auch immer): Stöckchen sind Fragebögen, die sich Blogger untereinander zuwerfen. Mal kreativ, mal weniger kreativ. Ich habe mich entschieden, nur kreative Stöckchen zu beantworten…

Inkonsequent, wie ich nun mal bin, bearbeite ich dieses Stöckchen dennoch, weil mir gerade nicht Besseres einfällt. Immerhin…

1.) Was bedeutet Dir dieses Blog?

Hm. Gute Frage. Am Anfang sehr viel - da war ich sehr motiviert… ja, ich war jung… und unerfahren… unwissend… unglaublich ungeschickt… unerschrocken… Inzwischen hat sich diese anfängliche Euphorie ein wenig gelegt. Trotzdem erquicke ich mich immer noch an den zahlreichen Möglichkeiten dieses Blogs. Ich kann so viel Schmarrn schreiben, wie ich will und es finden sich immer Menschen, die das auch noch freiwillig lesen. Ich kann sogar in eine Kamera monologisieren und es gibt Leute, die sich das anschauen…

2.) Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!

Ich mag besonders die Kommentare zum Beitrag über die Zeugen Jehovas. Das war mal wirklich unterhaltsam!

3.) Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?

Meistens Lust, selten Bedürfnis, manchmal Last. Unnötigerweise eigentlich, denn es zwingt mich ja keiner, hier zu schreiben. Aber manchmal denke ich eben, ich müsste…

4.) Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?

Ich weiß nicht, wie viele Blogs es gibt. Aber da es mehr als 21 sind, ist dieses Blog definitiv eins unter vielen.

5.) Welche Ziele hat Dein Blog?

Keine. Das macht es für mich so angenehm, damit zu arbeiten.

6.) Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?

Da fallen mir nur rechtliche Probleme ein, die ich aber immer zu vermeiden suche… soweit wie möglich, natürlich.

7.) Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?

Da gibt es gar nicht so viele, die wirklich von meinem Blog wissen. Habe schon viel Lob geerntet, vertreten ist aber auch Desinteresse… wie RL-Leute halt so sind! Voll uncool, man. Die denken immer, im RL würde das Leben ablaufen! Dabei stimmt das gar nicht!

8.) Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?

Wohl eher nicht. Dafür hab ich einen zu hohen Anspruch an mich selbst, denke ich. Ich schreibe ungern Beiträge, die mich nicht zufriedenstellen. Und das sind meistens die, für die ich nicht lange brauche…

9.) Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?

Gut: Möglichkeit zum kreativen Output. Und, ganz wichtig: Zur Selbstdarstellung.

Schlecht: Zeitaufwand. Und: Hausgemachter Druck. “Jetzt müsstest du aber mal wieder was schreiben…”

10.) Verlinke mindestens drei andere Blogger, die Du als Stammleser bezeichnen würdest!

Nicht sonderlich schwierig: Da gibt es den bärtigen Klingonen Konna, Roman, den Online-Möller und Jenni, die Chaos-Bloggerin. Und natürlich noch ein paar mehr, nech?

Das Stöckchen nehme sich, wer will.





Enten-Begattung: Penetriermaschine befruchtet 10.000 Tiere pro Stunde

9 09 2007

Eine ganze Woche - so lange sollte die Befruchtung nach den bisherigen Plänen dauern. Doch die Penetriermaschinen kommen schneller voran als gedacht: Pro Stunde können 10.000 Entendamen glücklich gemacht werden.Es ist die größte Befruchtungsaktion in der deutschen Geschichte. 205.000 Enten aus zwei Betrieben im bayerischen Landkreis Schwandorf werden mit einer neuartigen Methode besamt. Auf dem ersten, kleineren Hof wurden bereits alle 25.000 Tiere befruchtet. Heute ging die Orgie nun auf dem zweiten Entenmastbetrieb in Hofing weiter.

Nach Angaben des Landratsamts Schwandorf sind drei Penetriermaschinen im Einsatz. Ein Sprecher sagte, wenn keine technischen Probleme auftauchten, könnte die Aktion bereits am Montag abgeschlossen werden. Bis dahin müssen insgesamt noch 180.000 Enten durch die Maschine.

Für die Helfer ist die Orgie ein Kraftakt. 120 Mitarbeiter der Betreiberfirma sowie 20 behördliche Veterinäre arbeiten an zwei großen Anlagen. In einer dritten Halle des Betriebs werden Enten mit Hilfe von Gas in Paarungsstimmung versetzt. Das Technische Hilfswerk (THW) desinfiziert in großen Schleusen alle Menschen und Transporter, die das Gelände verlassen. Warum das THW dies tut, ist zwar unklar, die Desinfizierer ließen sich aber nicht davon überzeugen, dass ihre Arbeit nicht notwendig sei. Offenbar sind sie der festen Überzeugung, mit ihrer Arbeit gegen die Vogelgrippe vorzugehen.

——

Dieser Artikel ist das Resultat eines Stöckchens. Das geht so: Man suche sich einen normalen Artikel und verändere ihn derart, dass er eine gewisse sexistische Ausrichtung bekommt. Just4Fun hat mich mit dem Stock beschmissen und ich reiche es hiermit weiter an jeden, der möchte. Viel Spaß.

Der Artikel, der diesem hier zugrunde liegt, findet sich hier.

Unwort des Tages: Penetriermaschine.





Grinse-Priester köpft Opa!

4 09 2007

Heidschnuckingen. Am gestrigen Sonntag wurde die beschauliche Stille des kleinen Örtchens Heidschnuckingen an der Mosel von einem ersterbenden Schrei durchbrochen:

Priester Harald H. köpfte kaltblütig den Rentner Oswald Ö.!
Der alleinstehende Ex-Bauamtsleiter (66) war im Garten, um seine geliebten Rosen zu beschneiden, als der als Grinse-Priester bekannte Harald H. (45) seinen Gartenzaun übersprang und den überraschten Familienvater mit einer Sense niedermähte.

Schäferhund Blondie (2), der zufällig Zeuge des kaltblütigen Mordes war, lief geistesgegenwärtig zur nächsten Telefonzelle und alarmierte die Polizei. Der Grinse-Priester konnte noch am Tatort festgenommen werden, als er versuchte, den Birnbaum des Opfers zu beschneiden.

Polizist Heiner W. ist erschüttert: “Sowas haben wir hier noch nie erlebt! Einfach unglaublich!”

Oswald Ö. war nicht das erste Opfer des Grinse-Priesters: Im Jahr 1997 hatte Harald H. laut lachend den Altar seiner Sankt-Gurgelhals-Kapelle mit einer Motorsäge zersägt. Schon damals sagte der zuständige Bischof Jakobus Moselquelle: “Der Grinse-Priester muss weggesperrt werden!” Doch die Justiz blieb tatenlos!

 

 

—-

Dieser Artikel entspricht nicht der Wahrheit. Die Überschrift ist das Produkt des BILD-Schlagzeilomaten des Bildblogs.